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Sechste Klasse präsentiert Weltbilder bei "MINT am Abend"

Astronomie fasziniert Menschen seit dem Beginn ihrer Geschichte. Und so widmeten sich auch die Sechstklässler der MINT-AG in der Gemeinsamen Orientierungsstufe dem Thema Weltbilder aus dem Bereich der Astronomie mit besonderer Begeisterung.

Heute weiß jeder, dass die Erde eine Kugel ist, die sich um die Sonne dreht. Aber woher wir unser heutiges Wissen über die Stellung der Erde im Universum haben und wem wir dies zu verdanken haben, wissen wohl die wenigsten. Um diesen Erkenntnisprozessen auf die Spur zu kommen und das Universum zu ergründen, haben die Schüler der MINT-AG Sachtexte analysiert und Modellexperimente durchgeführt.

Luke Müller (6h), Noah Brüders (6h), Jonas Knebel (6d),Viktor Popov (6h) und Taysir Moser (6d) begannen mit dem Weltbild der Antike – eine flache Erde unter einer Kristallkugel als Himmel, an der Sterne und Planeten hängen. Sie begleiteten dann die antiken Forscher weiter und zeigten durch geeignete Abbildungen aus verschiedenen Quellen und eigene Fotos und Videoaufnahmen der Modellexperimente, warum die Erde keine Scheibe sein kann, sondern gekrümmt sein muss, wie eine Kugel. Erastosthenes konnte sogar bereits in der Antike den Durchmesser der Erdkugel mithilfe zweier Stäbe und deren unterschiedlich langen Schatten messen. Die Schüler stellten dieses Verfahren vor und berechneten mit dem gleichen Verfahren den Durchmesser eines Globus.

Im Anschluss erklärten Maya Arnoldy (6f), Emilia Caster (6f) und Maria Peters (6f) welche Erkenntnisse uns der Mond und die Planeten für das Verständnis über unser Sonnensystem liefern. Mithilfe einer Styroporkugel als Mond, einer Lampe als Sonne und einem Handy als Beobachter auf der Erde erklärten Sie mit überzeugenden Aufnahmen die Entstehung der Mondphasen. Dass alle Menschen auf der Welt zu einer bestimmten Zeit den gleichen Mond ansehen, aber unterschiedliche „Formen“ sehen, veranschaulichten die Schüler mit einem weiteren Modellexperiment: mit einem Globus konnten sie zeigen, dass die Lage der Mondsichel eine Frage der Perspektive ist.

Die Entstehung einer Mondfinsternis erklärten Maren Loscheid (6d), Marie Harenz (6g), Emelie Mayer (6h) und Jule Schöben (6d). Auch sie zeigten mithilfe von angefertigten Fotos und Videos an einem Globus, wie eine totale und eine partielle Mondfinsternis entstehen und wie ein Astronaut auf dem Mond eine Mondfinsternis erlebt.

Darüber hinaus dient der Mond als Schirm, auf dem man den Schatten der Erde analysieren kann. Dazu präsentierte die Gruppe ihre Experimente zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen geometrischen Körpern und ihren Schattenbildern und konnte endgültig damit überzeugen, dass die Erde tatsächlich eine Kugel ist.

Galileo Galilei beobachtete im 17. Jahrhundert den Planeten Jupiter und seine Monde und stellte als Erster fest, dass auch andere Planeten von kleineren Himmelskörpern – den Monden – umkreist werden. Jona Meiers (6f), Felix Schommer (6f), Henrik Zeimetz (6f) und Niklas Kuhl (6g) stellten mit eindrucksvollen und überzeugenden Bildern in einem weiteren Modellexperiment nach, wie Galileo die Bewegung der Monde gesehen haben muss und wie man seine Beobachtungen deuten kann.

Zum Abschluss gaben Michael Fischer (6a), Francesco Heidrich (6a) und Diana Kobylanskij (6a) einen Überblick darüber, welche Objekte es außerdem am Himmel zu beobachten gibt. Beobachtet man zum Beispiel die Milchstraße, die Objekte darin und die benachbarten Galaxien, so erkennt man, dass auch sie nichts anderes als eine der zahlreichen Galaxien im fernen Universum ist.

Mit den Vorträgen der einzelnen Gruppen und den Ergebnissen ihrer Modellexperimente zeigten die Schüler eindrucksvoll, wie sich die Vorstellung über unsere Welt verändert hat – von einer Scheibe unter einer Kristallkugel, die von den Göttern erschaffen wurde, bis hin zu einer kleinen Kugel, die einen Stern am Rande einer Galaxie umkreist, in einem sich kontinuierlich ausbreitenden Universum.

Vielen Dank den jungen Forschern und den betreuenden Lehrkräften!

Die Themen und ihre Präsentatorinnen und Präsentatoren:

  1. Die Gestalt der Erde: Luke Müller (6h), Noah Brüders (6h), Jonas Knebel (6d),Viktor Popov (6h), Taysir Moser (6d)
  2. Alles dreht sich: Maya Arnoldy (6f), Emilia Caster (6f), Maria Peters (6f)
  3. Kosmische Schattenspiele: Maren Loscheid (6d), Marie Harenz (6g), Emelie Mayer (6h), Jule Schöben (6d)
  4. Unser Platz im Universum: Jona Meiers (6f), Felix Schommer (6f), Henrik Zeimetz (6f), Niklas Kuhl (6g)
  5. Die Milchstraße: Michael Fischer (6a), Francesco Heidrich (6a), Diana Kobylanskij (6a)

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