Individuelle Förderung im Herzen Europas
Diesen Herausforderungen stellen wir uns mit besonderen Angeboten:
- als Mint-EC-Schule fördern wir besondere mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen
- als Fremdsprachen bieten wir sowohl Englisch als auch Französisch als erste Fremdsprache sowie zusätzlich Latein als zweite Fremdsprache an. Ergänzt wird das Angebot durch eine Russisch-AG
- unabhängig von dem Angebot im Ganztagsschulbereich bieten unsere Kolleginnen und Kollegen vielfältige Arbeitsgemeinschaften, meist in den Mittagspausen an
- MUSIK wird bei uns groß geschrieben - in mehreren Orchestern, Bands und Singgruppen können unsere Schülerinnen und Schüler ihre musischen Begabungen schulen und mit ihrem Können beim jährlich stattfindenden Schulkonzert immer wieder aufs Neue ihr Publikum begeistern
- unsere Oberstufe (MSS) zeichnet sich durch ein besonders vielfältiges Grund- und Leistungskursangebot aus
- Schwerpunkte in der Sozial- und Medienkompetenz legen wir im Sinne einer ganzheitlichen Bildung
- unsere überregional wegweisende Berufsorientierung ab Jahrgangsstufe 10 zeigt unseren Schülerinnen und Schülern mögliche Wege in ihre individuelle Zukunft
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Die Vielfalt unserer Förderung ist Zeichen des besonderen Engagements unserer Lehrerinnen und Lehrer, auch in Zeiten rasanter Entwicklungen. In den letzten 10 Jahren hat sich unsere Schule zahlenmäßig auf das Doppelte vergrößert. Entsprechend der raschen Zunahme an Schülerinnen und Schülern wuchs auch die Zahl der Kolleginnen und Kollegen auf 81 (+ 5 Referendare und 3 Vertretungs-Kräfte sowie eine Seiteneinsteigerin). Diese große Umstellung wurde in offenem und konstruktivem Dialog der Generationen miteinander bewältigt.
Ohne die Orientierungsstufe, die schulartübergreifend unter der Federführung der benachbarten Realschule geleitet wird, besuchen 1099 Schülerinnen und Schüler die Schule.
Sekundarstufe I (Klassen 7-10): 570; Sekundarstufe II (MSS 11-13): 529
St. Willibrord und unsere Geschichte...
Den Namen St.-Willibrord-Gymnasium trägt unsere Schule seit ihrem Einzug in den Neubau in der Denkmalstraße im Jahre 1965. St. Willibrord (658 - 739), ein angelsächsischer Missionar, gilt als Apostel der Friesen und Patron der Benelux-Länder. Sein Leben ist gekennzeichnet vom ständigen Unterwegssein, von der Bereitschaft, immer wieder neu aufzubrechen. So dient er unserer Schule als Leitbild.
Im April 1873 wurde die 6-klassige theoretische 'Landwirtschaftliche Lehranstalt' im Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Landwirtes Hüweler in der Kölner Straße mit 54 Schülern und 4 Lehrern eröffnet. Sie wurde 1927 auf sieben Klassen aufgestockt und in die 'Höhere Landwirtschaftsschule' umgewandelt. Das Abschlusszeugnis schloss die Unterprimareife, die Mittlere Reife und die Zugangsberechtigung für Landwirtschaftliche Hochschulen ein.
Ab Ostern 1929 erfolgte klassenweise der Ausbau zum Vollgymnasium, an dem im März 1932 die ersten Schülerinnen und Schüler die Reifeprüfung ablegten. 1941 wurde die Schule als Landwirtschaftsschule aufgelöst und zählt nach dem Bezug des Neubaus in der Denkmalstraße im Jahre 1965 zu den allgemeinbildenden Gymnasien in Rheinland-Pfalz. Wenn Sie Weiteres zu unserer Geschichte wissen möchten, finden Sie hier eine tabellarische Chronik...
Veränderung...
Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wer mit den Beinen fest auf dem Boden steht, bewegt sich nicht“. Ausschließlich bodenständiger Realismus ist keine günstige Voraussetzung für eine Schule, die junge Menschen für die Anforderungen einer pluralistischen Welt tauglich macht. St. Willibrord hat sich immer wieder, von einer Vision geleitet, auf den Weg gemacht. So ist er für unsere Schule nicht nur auf dem Hintergrund der Förderung des Zusammenlebens in Europa Auftrag und Verpflichtung. Er ist uns auch Beispiel, dass alle, die für unsere Schule und in unserer Schule wirken, sich nicht in den vielfältigen Anforderungen des Alltags verlieren dürfen, sondern über den Alltag hinaus ein Ziel vor Augen haben, für das sie ihre Kräfte sammeln.


